Mein Name ist Hase

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Es gibt eine ganze Reihe von Produkten, bei denen fragt man sich, wie jemand überhaupt auf die Idee kommen konnte, dass da draußen in der Welt auch nur ein Mensch auch nur einen Cent dafür ausgeben wird. Ein solches Produkt ist Nabaztag. Das kegelförmige Plastikteil mit den zwei Extremitäten soll ein “Hase” sein.

Im Inneren befinden sich ein WLAN-Empfänger und eine Soundelektronik. Das versetzt ihn in die Lage, via Router Nachrichten aus dem Internet zu empfangen und laut vorzulesen. Die können entweder von fremden Menschen kommen oder von offiziellen Stellen. In der Liste der Newslieferanten finden sich von Spiegel Online bis Handelsblatt alle möglichen renommierten Verlage.

Singe wem Gesang geschickt 

Er spielt MP3-Dateien, die man übers Internet schickt genauso wie er eigene Texte vorliest - mit einer vorgefertigten Stimme oder der eigenen. Er kann auch Internetradio abspielen oder Podcast. Dann liest er auch Twitter-Einträge, Facebook-Nachrichten oder aus Blogs. Wer möchte, kann sich außerdem zusätzlich die Zeit ansagen lassen oder zwischendurch den Büroalltag mit einem dummen Spruch “versüßen”.

Die Macher möchten Nabaztag zum Kultobjekt werden lassen, errichteten eine “Community” und rufen dazu auf, das Teil zu gestalten. Wer trotz des Kaufpreises von 150 Øre noch Geld übrig hat, kann sich für jeweils knapp 12 einen Satz heiße Ohren dazu kaufen, in Gold, gestreift, wie auch immer. Solchermaßen und mit Folienschreiber oder anderen Traktierungen sind rund um die Erde auch einige Menschen dieser Aufforderung gefolgt und haben dem Plastikding ihren Stempel aufgedrückt.

Parlez vous francais? Oui, seulement

Dann soll der Hase vorlesen können, und zwar aus Büchern mit RFID-Tag. Leider gibt es die zurzeit nur in Französisch. Wer seinen Kindern spielerisch die Sprache beibringen will, für den ist das vielleicht etwas.

Fazit: für ein Spielzeug ist Nabzatag eigentlich zu teuer, wer jedoch mitteilungsbedürftig ist und neben den vielen anderen Kommunikationskanälen einen weiteren akustischen braucht, dem gibt der Hase vielleicht was. Nach dem reellen Nutzen fragen wir hier nicht. Vielleicht gibt es da draußen jemand, der dafür tatsächlich Geld ausgeben wird. Hier nicht.

Datacask Jupiter

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Datacask, eine Marke mit nahezu unaussprechlichem Namen, das sind bisher unscheinbare IT-Produkte von Fukato, der neuen Firma von Ex-Vobis-/Yakumo-Macher Jürgen Rakow. Der jüngste Coup ist ein Subnotebook, mit dem er im EeePC-Revier wildern möchte. Zwei Faktoren sollen dabei helfen: ein Verkaufspreis von 279 Euro (20 Euro billiger) und ein 8-Zoll-Display (im Gegensatz zum 7-Zoll-Bildschirm des Vorbilds, allerdings bei gleicher Auflösung von 800 x 480). Weitere Details (Prozessor, Speicher, Betriebssystem) stehen im Datenblatt: 60-GB-Festplatte, Linux Betriebssystem, WLAN sowie AMD Geode LX-Prozessor mit 500 MHz - deswegen ist trotz bereits genannter Vorteile gegenüber dem EeePC der günstige Preis möglich. Mit dem schwachen Rechenknecht sind allerdings Windows XP und andere leistungsfähige Applikationen fraglich, mehr als Schreib- und Surfknecht kann er so nicht sein. Doch warten wir ab, bis er tatsächlich da ist. Dann wissen wir auch wie er tatsächlich aussieht: so wie unten gezeigt (Bild zur Pressemeldung) oder wie auf der Website.

 

Neues von der CeBIT: Intel Car PC

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Einen Prototypen der nächsten Car-PC-Generation auf Basis des neuen Atom-Prozessors von Intel konnte man auf der CeBIT begutachten. Besonders interessant war die Software, die darauf lief: eine 3D-Navigation, in der die Umgebung aus fotorealistischen Bildern von Satellitendaten bestand.

Hot CeBIT News: Asus eeePC 900

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Der vielgeliebte eeePC bekommt einen großen Bruder (oder eine Schwester? obwohl: Notebooks sind immer männlich…), den eeePC 900. Der hat vieles, was der Erstling noch vermissen lässt: eine vernünftige Auflösung von 1.024 x 600 Bildpunkte auf dem 8,9-Zoll-Display, 8 Gigabyte SSD, 1 GB RAM, und das für nur 399 Euro. Lieferbar soll das Stück laut ASUS ab “Mitte 2008″ sein.

Mäusekrampf

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Früher war alles besser - diesen Spruch gibt es häufig, doch selten in Verbindung mit Technik. Die ersten Mäuse für den PC waren runde Kugeln oder flache Kisten mit zwei Knöpfen oder drei Knöpfen. Sie mögen nicht die präzise Auflösung gehabt haben und verlangten öfter mal nach einer Reinigung, um den Schmodder zu entfernen, den die Rollkugeln so eingesammelt hatten.

Heute haben Mäuse entweder eine rot schimmernde Optik oder arbeiten mit Laser. Meine Erfahrungen damit sind nicht immer gut. Die optischen Mäuse arbeiten auf den meisten Untergründen gut, nur ab und zu kriegt die Maus einen Rappel, und der Pfeil springt unvermittelt irgendwo hin (meist oben rechts in die Ecke).

Und die Lasermaus fängt nicht umsonst mit den gleichen zwei Buchstaben an wie “Lady” - sie benimmt sich wie eine Diva und funktioniert nur auf dem Mauspad. Auf der schnöden Schreibtischplatte oder etwas anderem bewegt sich der Pfeil so gut wie überhaupt nicht.

Dann gibt es auch noch die Unterscheidung zwischen mit und ohne Kabel. Ohne Kabel sind Mäuse häufig zickig. Die beiden Modelle von Microsoft laufen mit NiMH-Akkus, sogar welche der neuesten Generation. Wochenlang geht es gut, doch dann geht der Strom zur Neige und das Austauschpaar aus dem Ladegerät kommt zum Einsatz. Und jetzt wird es merkwürdig. Als habe nicht der Stromspender, sondern die Maus selbst einen Memory-Effekt, hakt sie mit dem frischen Stromfutter zunächst genauso rum wie mit dem alten, als es zur Neige ging.

Die perfekte Maus wurde bisher noch nicht gefunden. Für Hinweise bin ich dankbar (vielleicht gibt es irgendwann mal einen großen Vergleichstest).

R.I.P., HD DVD

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Toshiba hat verkündet, die Produktion von HD DVD-Laufwerken einzustellen. Auf Dauer konnte es keine zwei Formate geben, und so hat der Klügere offensichtlich nachgegeben. Jetzt bleibt abzuwarten, wie die Filmfirmen reagieren, die verkündeten, nur HD DVD zu unterstützen - allen voran Paramount. Ihnen wird über kurz oder lang nichts übrig bleiben, als die Entscheidung ebenfalls zu revidieren.

Dem Anwender ist das egal. Er möchte ein Format besitzen, das die höheren Auflösungen vernünftig wiedergibt, und da hat mit Blu Ray auf keinen Fall das schlechtere Format gewonnen - und vor allem eines, das nicht auf proprietäre Microsoft-Software setzt, sondern das allgemein anerkannte Java. Doppelformatlaufwerke brauchen alle die, deren bereits gekaufte HD DVDs nicht zu wertvollen Untersetzern werden sollen.

Für mich ist die Niederlage auch Folge der mangelhaften Unterstützung durch Microsoft. Während es für die Xbox 360 HD-DVD-Laufwerke nur zusätzlich gab (wenn überhaupt), hat Sony seine Hausaufgaben gemacht und aus vorherigen Formatniederlagen gelernt. Die PS3 bietet vollständige BR-Unterstützung und ist vor allem auch ein billiger Player.

Hier steht, was Andy Marken, ein Brancheninsider, dazu meint.

Düwi Funkwandschalter

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Wer eine zusätzliche Lampe schalten muss, aber keine Kabel verlegen möchte, für den bietet Düwi eine Serie mit Funksendern und Empfängern. Das System besteht aus Empfängern für 12-V (Schalter) sowie Rolladen, Schalter und Dimmer für 230 V.

Als Sender kann ein Mehrkanalhandgerät dienen (wie das bei den meisten Billigteilen auch der Fall ist) oder aber ein einzelner Schalter, der sich so aufkleben lässt, als befände sich dahinter eine Dose. Tatsächlich ist es feine Elektronik mit zwei Mikrotastern für an und aus.

Das System ist leicht zu installieren, man sollte beide auf den gleichen Kanal einstellen. Er funktioniert ordentlich, nur wenn man zu häufig ein- und wieder ausschaltet, ist es beleidigt und streikt (”ich bin doch schließlich kein Spielzeug”). Und dass der Schalter nicht zu anderen Serien passt, ist auch ein (kleines) Manko. Vielleicht gibt es demnächst passende Abdeckungen für die “großen Hersteller” (Gira, Busch-Jaeger, Merten etc.).

Wenn’s Handy nicht telefonieren mag

Trickytricky, Telefonaat No Comments »

dann kann das daran liegen, dass Sie eine Prepaid-Karte benutzen und das Gerät von Nokia oder Siemens stammt. Die können nämlich eine zweite Leitung benutzen, auf die sie aus Versehen umgestellt sind. Dafür braucht man jedoch eine Vertragskarte, mit Prepaid geht das nicht. Lösung: einfach eine 0 wählen und mit der Optionstaste (bei Siemens links) auf Leitung 1 zurückschalten. Wat et nit all jit!

Die 2 oben links zeigt an, dass das Handy versucht, auf der zweiten Leitung zu telefonieren - und das geht bei Prepaid-Karten nicht.

Ist die süüüüß!

Kaufmich! No Comments »

Bei Foto Gregor im Fenster entdeckt: diese Replika einer Leica mit Digitalkamera-Innereien (immerhin 5 Megapixel). Man beachte die Größe (rechts im Vergleich ein normales SLR-Objektiv). Und einen Blitz (links) gibts auf Wunsch auch dazu.

JoyFly Butterfly

Praxistest No Comments »

Das JoyFly Butterfly (Preis: ca. 50 Euro) ist die einfachste Abspielstation für MP3-Player, die es gibt: klein, leicht und klingt erstaunlich gut. Lässt sich zusammenklappen und mitnehmen, läuft mit normalen AAA-Batterien (oder entsprechenden Akkus). Das Gerät schaltet beim Zusammenklappen automatisch aus. Der hält auch unterwegs was aus: das Gehäuse aus solidem Plastik und das Kabel ist mit einem Geflecht ummantelt. Viele Kopfhörer ohne Flechtkabel sind schon eines Rupf-Todes gestorben.

HiFi-Ambitionen erfüllt der Klangstab natürlich nicht, doch das tun ja MP3-Dateien per se nicht. Mehr braucht kein Mensch, vor allem für Hörbücher nicht.

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