Katsching!

Heimeliges No Comments »

Bei Plus gibt es jetzt ein Gerät, dass ich genau dort nicht erwartet hätte, nämlich einen Defibrillator zum Sonderpreis von 999,95 Euro (ein echtes Schnäppchen, immerhin 565,95 billiger als sonst!). Im Text steht “gegen den plötzlichen Herztod…”. Leider (und das ist aus schlechten Filmen abgeguckt) hilft beim Stillstand der “Defi” überhaupt nicht, sondern nur beim Kammerflimmern (siehe auch Wikipedia-Eintrag). Tja, gleich doppelt blöd, wenn das Teil versagt hat: Mensch tot, und knapp ein Tausi umsonst ausgegeben.

Übrigens: auch das Chirurgenset mit den vielen scharfen Messern, das Penny zuletzt anbot, ist sein Geld nicht wert…

10 Tipps für 99 Prozent aller technischen Probleme

Elektrik-Trick No Comments »

…und das ist ernst gemeint:

1. Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein (Computer: kalter Neustart).

2. Schalten Sie es aus. Warten Sie einen halben Tag. Schalten Sie es wieder ein.

3. Schalten Sie es aus. Transportieren Sie es woanders hin. Schalten Sie es wieder ein.

4. Schalten Sie es aus. Transportieren Sie es woanders hin. Lassen Sie jemand anders es wieder einschalten. 

5. Transportieren Sie es woanders hin. Lassen Sie es durch jemand anderen aus- und wieder einschalten.

6. Schalten Sie es aus. Ziehen Sie sämtliche Kabel  ab. Schalten Sie es wieder ein. Schalten Sie es aus, stecken Sie die Kabel wieder an und schalten Sie es wieder ein.

7. Schalten Sie es aus. Nehmen Sie es soweit auseinander, wie sie technisch dazu in der Lage sind. Setzen Sie es genauso wieder zusammen. Schalten Sie es wieder ein.

8. Schütteln Sie das Gerät (ohne es aufzuschlagen).

9. Schlagen Sie so hart darauf, dass es gerade nicht kaputt geht. Festplatten beispielsweise lassen sich so manchmal wiederbeleben. Manchmal. 

10. Wenn Sie sicher sind, das es kaputt ist, werfen Sie es mit voller Energie auf einen harten Steinboden. So haben Sie wenigstens eine kleine Genugtuung für Ihren Frust.

Vodafone unterstützt eigene Geräte nicht

Telefonaat 4 Comments »

Vodafone bietet selbst einige Business-Handies an - doch wehe, die Treiber-CD geht verloren (oder wird unterwegs vergessen). Auf der Website selbst gibts keine Treiber, und das Vodafone-Verbindungsprogramm “Connector” installiert Mioonen Fremdtreiber für USB-Geräte von Herstellern aus aller Herren Länder, nur die hauseigenen VDAs mag es nicht unterstützen.

Telefonieren mit dem Kabelfernsehanbieter

Telefonaat, Internetz 1 Comment »

funktioniert soweit ganz gut. Soweit, das heißt: Abschied nehmen vom ISDN-Merkmal der zuordnungsfähigen Rufnummer. Von den sechs ISDN-Nummern lassen sie einem gerade mal zwei, für jeden Analog-Telefonanschluss eine. Wer unter mehr Nummern erreichbar sein möchte, muss einen zusätzlichen Internetzugang dazu buchen (ab 25 Euro pro Monat)! Alles das stand natürlich nicht in dem Portierungsformular drin.

Zum Glück kann man mit etwas Insistieren bestimmen, welche zwei Nummern verwendet werden. Alles andere ist weg.

Dafür aber: 16 Megabit pro Sekunde, wo Netcologne mit DSL nicht mal 6 schafft.

Da leg ich doch locker an…

Entdeckt und gelesen, Weichware No Comments »

Die Computerwoche hat die Top 20 der Windows-Sünden gefunden. Da fallen mir locker ein paar weitere ein:

Platz 21: Windows Netzwerk

Nein, ich meine nicht das MSN wie die Kollegen, sondern das richtige, wo man sich anmelden tut, um zusammen zu arbeiten. Wenn es denn mal funktioniert. Denn ob ein vernetzter PC meinen Zugriff auf seine Festplatte erlaubt oder nicht, hängt davon ab, wer welche Version welchen Windows installiert hat und ob die Quersumme der Uhrzeit gleich der Anzahl der Hunde von Bill Gates ist. Oder so.

Platz 22: Windows-Taschenrechner 

Ein Taschenrechner, der auch beim neuesten Windows immer noch nicht Punkt- vor Strichrechnung beherrscht, straft die Kompetenz der Informatiker Lügen, die dahinter stecken (ja, ich weiß, dass es Alternativen gibt. Die gibt es auch zu Windows).

Platz 23: USB-Alzheimer

In der Hauptliste beschweren sich die Kollegen über die mangelnde USB-Unterstützung von Windows 95. Doch selbst Vista freut sich wie ein kleiner Hund beim Anschluss eines USB-Steckers an eine andere Steckdose als zuvor und verlangt die notwendige Treiber-CD. Besonders hübsch ist das beim Anschluss eines Druckers, der nämlich für jeden USB-Anschluss komplett neu eingerichtet wird mit einer “virtuellen USB-Schnittstelle”. Und wehe, man versucht mit einer USB-Tastatur ins BIOS-Setup des Computers zu gelangen. Bei vielen leider keine Chance.

Platz 24: Treiber

Überhaupt: Treiber. Keine zwei Geräte haben eine einheitliche Struktur, was die Treiber betrifft. Statt es in Windows’ Hände zu legen, will der eine, dass das Gerät zuvor keinesfalls angesteckt wird, der andere verlangt danach. Von den zwölfundreißig Treiberversionen, aus denen der unbedarfte Anwender die richtige aussuchen muss sowie dem ganzen Programm-Müll, den die Firmen ihren Geräten beilegen und ungefragt mit installieren, ganz zu schweigen (und erst recht davon, dass es viele Hersteller fast ein halbes Jahr nach Vista-Launch immer noch nicht auf die Reihe bekommen, Vista-Treiber zu liefern, gell, OKI?).

Platz 25: Plug and play

Mich wundert, dass die Kollegen das nicht aufnahmen, aber Plug and Play ist ein falscher Mythos. Je nach Erweiterung kebbeln die sich um die Ressourcen des Computers wie kleine Kinder um die erste Reihe im Bus. Das gilt sowohl für Steckkarten als auch für externe Erweiterungen.

Wird fortgesetzt und erweitert.

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